Claudia hat geschrieben: Ich möchte auf einen Widerspruch zwischen der Begründung und der Umsetzung hinweisen.
Im Holz-Thread hat Nyrea das Problem selbst klar eingegrenzt. Die häufigsten gelagerten Items seien Zeichnungen, Seelenkugeln, Pflanzensamen, Zauber der Selbstheilung und Phasenkugeln (Welt 1), dazu in anderen Welten Herbeirufungen der Geistlosen, Gruppen-Hinzauber, Zauberbrötchen, Ölfässer, Perlen der Angst und Glodo-Fische. Wörtlich:
und„Das Problem ist, dass Items, die zum Verbrauch gedacht sind, nicht verbraucht werden.“
Die neue Gebührenregel macht genau diese Unterscheidung nicht mehr. Sie zählt nur die Gesamtmenge, jedes Item wiegt gleich. Das führt zu folgendem Ergebnis:„Dass es insgesamt 1800 Hasenfelle in der Welt gibt, juckt absolut niemanden, wenn es 600k Seelenkugeln gibt.“
- Wer 14.000 Seelenkugeln lagert, also genau das benannte Kernproblem, zahlt nichts extra.
- Wer 16.000 Items besitzt, verteilt auf hunderte Typen Quest-, Synergie- und Clanmaterial, zahlt exponentiell.
Die Regel trifft also nicht die Ursache, die ihr selbst benannt habt, sondern jeden über einer Zahl, egal warum er dort ist.
Was glaubt ihr, wie jemand reagiert, der gerade keine Zeit, keine Lust oder keinen Nerv hat, zehntausende Items durchzugehen?
Beim Holz habt ihr gezeigt, dass es anders geht. Die gezielte Anpassung eines Problemitems wurde sogar von Leuten gelobt, die sonst kritisch waren. Mehrere Spieler haben vorgeschlagen, diesen Ansatz auf Phasenkugeln, Pflanzensamen oder Perlen der Angst auszuweiten. Darauf ist bisher niemand eingegangen.
Die Reihenfolge ist falsch: Statt zuerst die Ursachen anzugehen, werden die Spieler bestraft, die die Folgen davon im Schließfach haben. Mein Vorschlag:
Wenn das Ziel ist, dass Verbrauchsitems verbraucht werden, sollte zuerst an diesen Items angesetzt werden und nicht an den Spielern, die sie lagern.
- Zuerst die benannten Problemitems gezielt angehen, wie beim Holz. Zeichnungen, Seelenkugeln, Pflanzensamen, Phasenkugeln und die anderen genannten Items sollten zuerst so angepasst werden, dass weniger davon ins Spiel kommt oder sie sinnvoll verbraucht werden. Erst danach lässt sich sagen, ob und wie viel Begrenzung überhaupt noch nötig ist.
- Ab 15.000 Items eine Obergrenze pro Item-Typ statt steigender Gebühren. Unter 15.000 Items bleibt alles wie bisher. Wer darüber liegt, kann von jedem Item-Typ höchstens X Stück einlagern. Alle Zeichnungen zählen dabei als ein Typ. Bestehende Bestände über X bleiben erhalten, es kommt nur nichts mehr dazu, bis man darunter liegt. Damit sind genau die Massenbestände begrenzt, die ihr selbst als Problem benannt habt. Wer viele verschiedene Items für Quests, Synergien oder den Clan lagert, bleibt unbehelligt.
Claudia out.
Schließfachgebühren und Bankwesen angepasst [W1-14]
Re: Schließfachgebühren und Bankwesen angepasst [W1-14]
Re: Schließfachgebühren und Bankwesen angepasst [W1-14]
Ich glaube, du hast die Problematik missverstanden (bzw claudia):
Die Laggs entstehen durch die absolute Anzahl der Items in den SFs. Diese Zahlen werden insbesondere durch die genannten unverbrauchten Verbrauchsitems so unnötig weit gesteigert, aber dennoch trägt jedes Item für sich dazu bei. Erstmal sehe ich da keinen Widerspruch in der Lösung, bzw ist diese ein erster Weg. Lasse mich aber gerne korrigieren :D
Außerdem hast du Nyreas Aussage "Es sind übrigens noch weitere Updates geplant, die dabei helfen, die Item-Menge zu reduzieren." überlesen. Genau das, was claudia in Punkt 1 am Ende noch fordert...
mfG Rober
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destruktion ist konstruktion
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